Philip Reding online

Erfahrungsbericht Social Media Teil 1

with 2 comments

Ja, Social Media, insbesondere dieser Blog, beschäftigt mich derzeit stark. Hier einige Erfahrungswerte im Umgang mit Facebook, Twitter, WordPress, Delicious etc.Facebook brauche ich im Privaten schon seit Längerem, es entspricht bei mir – nüchtern betrachtet – dem Nachfolger vom MSN Messenger (Sekundarschule) und Netlog (Berufslehre). Zeiten ändern sich eben. Jedenfalls wird mir erst jetzt bewusst, wie wichtig Sicherheitseinstellung sind, ich beobachte hierfür hauptsächlich den als Facebook-Guru angepriesenen Thomas Hutter auf seinem lesenswerten Blog. Ich werde Facebook auch in Zukunft vor allem im privaten Rahmen nutzen, sollten sich aber dennoch berufliche Kontakte unter meine Auserwählten mischen wollen, ist das noch lange kein Grund zur Panik, wie Su Franke einst in bemerkenswerter Form postuliert hat.

In diesem Zusammenhang habe ich mich auch meiner sogenannten Googlability gewidmet. Das Thema Onlinereputation interessiert mich gerade sehr, weshalb ich auf mehrere Tools setze: Neben einiger Google Alerts für verschiedene Schreibweisen nutze ich pipl.com, metager2.de und yasni.ch. So kann man das machen, muss man aber nicht, zumal ich die RSS-Feeds noch nicht ganz auf die Reihe gekriegt habe, was sehr mühsam ist. Zur Googlability zähle ich auch das Profilfoto, welches für alle Plattformen, auf denen ich mich bewege, eigentlich reichlich nützlich wäre. Da mir derzeit ein würdiges Foto fehlt, lass ich das vorerst sein – ja, ich glaube fest an „besser kein Foto als ein schlechtes“!

Bild google.ch-Screenshot 18.10.2010

Aktuell bin ich von der Idee überzeugt, dass es nicht schaden kann, den eigenen Namen in Social Media als Marke zu positionieren. So habe ich dies auch versucht, wie man etwa an der URL feststellen darf. Hier wird auch gleich das Problem erkennbar: Bei Twitter war es die Gemeinde „Preding“ in Österreich, welche mich um den gewünschten Account brachte, so kam ich zu „pr_eding“, was auf Delicious klarging, bei WordPress hingegen unmöglich war, weil hier keine Underlines erlaubt werden. Ich lerne daraus: Abklärungen im Voraus ersparen Ärger.

Zum steten Wegbegleiter wurde, wenn auch zwangsläufig, Google. Seitdem weiss ich um den Wert von Google Analytics, jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich den Quellcode auf meinem Blog einbinden kann. Da wird sich wohl irgendwo ein Tutorial finden. Nachdem ich mir weitere (mutmasslich) hilfreiche Tipps von einem Google-Experten geholt habe, versuche ich auch, den Pagerank meines Blogs herauszufinden, bis anhin blieben allerdings alle Anläufe erfolglos. Das wird mich in Zukunft bestimmt noch beschäftigen.

Bild prchecker.info-Screenshot 18.10.2010

Gerade hier auf meinem Blog lege ich grossen Wert auf Glaubwürdigkeit – ich hoffe, das spürt man. Eine Konsequenz dieses Vorsatzes ist das ausnahmslose Ausweisen von Quellen, sowohl bei Bildern wie auch Textinhalten. Auf das Verhältnis, Parallelen und Unterschiede zwischen „Bloggern“ und „Journalisten“ (zum Glück sind das zwei so homogene Massen, sonst wärs ja echt kompliziert!) will ich gar nicht weiter eingehen, die Nachvollziehbarkeit meiner Blogaktivitäten hat aber klar mit journalistischem Selbstverständnis zu tun, ich finde das gut und erstrebenswert so. Ich versuche an dieser Stelle jeweils die objektivsten Quellen ausfindig zu machen, oft ist das nicht ganz einfach und ich machs mir schlussendlich relativ einfach mit Wikipedia oder irgendwelchen Zeitungstiteln. Der Problematik bin ich mir sehr wohl bewusst, doch ist dies nicht in erster Linie ein Rechercheblog, forsch gesagt.
Dass die Bildquellen polygrafisch dermassen unattraktiv daherkommen, ist ein Kritikpunkt, den ich akzeptieren muss. Das möchte ich lieber früher als später verbessern. Selbiges gilt bei Artikelüberschriften, hier sehe ich definitiv Verbesserungspotenzial.

Natürlich habe ich auch in Twitter Erfahrungen sammeln können. Es bleibt für mich allerdings primär aufgrund des Austauschs interessanter Links und Denkanstösse relevant. Persönliche Anekdoten und Sprechfetzen können durchaus auch ihren Reiz haben, oft tun sie dies in meinen Augen aber kaum. Ich jedenfalls werde mich aufs Erste konzentrieren, selbst auf die Gefahr hin, dass ich in Zukunft weiterhin mehr retweeten als eigenständig posten werden, damit kann ich leben.

Bild twitter.com/#!/pr_eding-Screenshot 18.10.2010

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Written by philip reding

18/10/2010 um 22:03

2 Antworten

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  1. […] Das Problem mit dem Foto ist noch immer dasselbe. […]

  2. […] nicht schlecht bewährt, insbesondere die Ignore-Funktion (praktisch, wenn man sich einen Namen ähnlich einer österreichischen Gemeinde gibt). Ohne die Option „frequency of alerts as often as you find tweets“ macht das […]


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