Philip Reding online

Erfahrungsbericht Social Media Teil 3

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Version drei meiner Erfahrungsberichts-Reihe bietet neben Tipps und Empfehlungen zu Social Media auch einiges zum Thema Onlinereputation und Suchmaschinenoptimierung. Der Fokus liegt dabei auf Twitter und (WordPress-)Blog.

Auch wer gerade nicht fleissig auf der Suche nach einem geeigneten Praktikum ist, profitiert von einer guten Onlinereputation. Diese wiederum profitiert von einer gut positionierten und anerkannten Plattform, gleichzeitig tragen die sozialen Medien das ihrige zum persönlichen Webauftritt bei. Insofern spielen sämtliche nachfolgenden Massnahmen und Tools zusammen, die digitale Visitenkarte mit der verdienten Edellackierkung zu überziehen.

Ich derweil ärgere mich noch immer über folgende Google-Treffer:

Resultat achtlosen Publizierens (Bild Google Screenshot)

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Oder welcher Google-Sucher hält mich nach flüchtiger Betrachtung dieses Suchresultats nicht für einen Frauenhasser? – Zur Auflösung: das angeschnittene Zitat stammt nicht von mir, Beweis da. Lieblich auch der folgende Trefferfetzen:

Wenn der Interviewer zum Interviewten wird (Bild Google Screenshot)

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Nicht ich bin es, der dies immer sagt, sondern Alois B. Stocher. Geht aus dieser Ansicht leider in keinster Weise hervor. Und deshalb auch hier: der Beweis.

Für all jene, die glauben, für ihren Job spiele die Onlinereputation keine Rolle, habe ich folgendes Zitat parat:

http://twitter.com/#!/phogenkamp/status/28328345414410240

Armer Peter Hogenkamp, noch ärmere Nanny – hätte sie doch meinen Blog abonniert! (Bild twitter.com/phogenkamp)

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Und dass meine digitalen Leichen schön im Keller bleiben, bin ich nun bei yasni registriert. Yasni allein mag wohl kaum ausreichen, den digitalen Ruf so richtig aufzupolieren, doch die Möglichkeit, Treffer über einen in bessere und schlechtere Treffer zu ordnen, gefällt. Ausserdem hat Yasni Einfluss auf grössere Suchmaschinen, zwangsläufig, und das ist mir die Registrierung wert. Mal sehen, was aus dem Tool wird, was noch dazukommt und wie sich meine Googlability entwickeln wird.

Zweifelsohne schmeichelhaft war die Meldung von whohub:

http://twitter.com/#!/kreative_es/status/27155675926757376

Schlau gemacht, das muss man ihnen lassen (Bild twitter.com/pr_eding)

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So exklusiv, wie der Tweet den Anschein macht, ist die “Anfrage” allerdings nicht. Aus suchmaschinentechnischen Gründen werde die Fragen eventuell noch ausfüllen, aber grossen Stolz werde ich dabei höchstwahrscheinlich nicht verspüren

Aus demselben Grund gibts nun auch einen Youtube-Kanal auf meinen Namen. Dort sollten sich dann ein paar schlaue Videos zusammenfinden sowie jene, die man vom Blog kennt.

Unter Google besser als der Youtube-Kanal platziert ist mein Slideshare-Account. Von diesem wusste ich zwar nichts und allzu wichtig ist er mir auch nicht, aber er existiert nun mal.

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Fitter mit Twitter

Mein Twitter-Engagement gestaltet sich immer intensiver, erfreulicherweise. Die positive Entwicklung setzt sich somit fort.

Die Follower-Zahlen explodieren nicht, die Tendenz bleibt positiv (Bild twittercounter.com)

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Dieses Wachstum allerdings will ich nicht um jeden Preis. An früherer Stelle war die Rede von einer (Spekulations-)Blase, weshalb ich einige Followings rückgängig gemacht habe. Mein Ziel ist es gesundes Wachstum, ein selektiv-bewusstes, womit ich mir auch eine gewisse Nachhaltigkeit erhoffe.

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Ebenfalls positive Entwicklung bei den Followings-Werte; kleinere Bereinigung Mitte Februar (Bild twittercounter.com)

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Auf einige weitverbreitete Praxen etwa verzichte ich mit Absicht. Sean Bonner hat die schlimmsten treffend zusammengefasst unter „10 most annoying things people do on twitter“

  • Retweeting someone elses #FollowFriday list that includes your name – you are basically telling your followers to follow you.
  • For that matter, listing the same people in your #FollowFriday list every single week – we get it already, move on.
  • Auto DMs of any kind, be they of ‘thanks for following’ or ‘check out my shit’ variety – these are generally met with instant unfollows and frequently blocks as well.
  • ALL CAPS ALL THE TIME – unless you are @THE_REAL_SHAQ this is never OK. Ever.
  • @replying to someone’s real name rather than their username (assuming they aren’t the same thing) – thus screwing up the whole reply thread.
  • Having a twitter stream that is 100% retweets – clearly you are boring and have nothing to say on your own.
  • Having a twitter stream that is 100% replies, even worse if those replies are frequently to celebs and people with millions of followers ensuring there is no way they will ever see that reply – stop trying so hard.
  • I forgot what 8 was for.
  • Allowing spam from other services like Brightkite, Spymaster, Foursquare, etc – No one cares.
  • Begging for retweets.

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Zunehmend wichtiger für Social Media wird das Monitoring – sehr zurückhaltend ausgedrückt. Konkreter wird’s bei Christian Egli:

http://twitter.com/#!/pr_eding/status/42214851904421889

Eindrückliche, prägnante Darstellung der Problematik, wie Engagement in Social Media monetär bewertet werden kann (Bild twitter.com/pr_eding)

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Ich meinerseits bin ganz zufrieden mit Tweetalarm. Der Dienst hat sich bis anhin nicht schlecht bewährt, insbesondere die Ignore-Funktion (praktisch, wenn man sich einen Namen ähnlich einer österreichischen Gemeinde gibt). Ohne die Option “frequency of alerts as often as you find tweets” macht das Ganze aber wenig Sinn.

All die Mühen mit Twitter, doch wofür? Gibt’s auf Twitter mehr zu messen als Follower, Followings, Tweets und Retweets? Seit noch nicht allzu langer Zeit existiert ein sogenannter Klout-Score,  von dem hier auch schon die Rede war. Vorweg: da besteht bei mir definitiv Handlungsbedarf.

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Prächtiges Beispiel eines bescheidenen Klout-Scores (Bild klout.com)

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Ein Faktor dieses Klout-Werts wird schätzungsweise die Reichweite der Tweets sein. Diese kann auch separat eruiert werden, zum Beispiel mit Tweetreach – entspricht jedoch eher einer Spielerei als dem Über-Tool schlechthin.

Nicht unerwähnt soll Kwout sein, welches von mir je länger, umso intensiver genutzt wird (dieser Post ist bürgt dafür). Verbloggte Tweets sind übrigens auch nett, um der Bleiwüste entgegen zu wirken und das Bloglesen spannender zu gestalten, nicht zu vergessen die zusätzliche Verlinkung.

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Feinkorrektur bei der Blogausrichtung

Treue Leser, sollte es sie denn geben, werden registriert haben: die politischen Belange nehmen beständig mehr Platz auf diesen Blog ein. Ich bin nicht abgeneigt von einer Neupositionierung zu sprechen. Nicht, dass ich mit der früheren Stossrichtung unzufrieden gewesen wäre, doch der Anteil an Besuchern, die ich Alois B. Stocher zu verdanken habe, hat schwindelerregende Höhen erklommen. Wir sind hier schliesslich nicht beim Stocher-Fanblog.

Überlegter koordinieren, harmonisieren sollen hätte ich allerdings den Übergang. Zumal dieser sich mehr als angeboten hat; ein paar “Politik”- oder “Kampagnen”-Tags hätten wohl kleinere Wunder bewirkt.

Die neuen Gäste, über die ich mich derzeit freue, gilt es zu überzeugen. Das sehe ich vor allem an den vermehrten Zugriffen auf die Über mich-Site. Und da schwächele ich bekanntlich, nach wie vor. Deswegen schaue ich mich derzeit nach guten Beispielen um, was so leicht nicht ist (Fortsetzung folgt).

Ob in Zukunft noch viele den Weg hierhin finden werden, musste ich mich ja fragen, nachdem ich von diesen Plänen Googles gelesen habe. Bis anhin war es mein erklärtes Ziel, meinen Blog mit ausgewählten Themen in Verbindung zu bringen. Jetzt kämpfe ich gegen eine Einstufung als Spam.

Erfreulicher scheint mir der Umstand, dass ich mich mit den H-Tags anfreunden konnte. Mein ästhetisches Empfinden bevorzugt H3 für Zwischentitel, da H2 doch recht klobig daherkommt. Doch der Leser bilde sich sein Urteil selbst, für Feedback bin immer zu haben, auch in Sachen Typografie.

Eine weitere Stufe der Professionalisierung sehe ich in der konsequenten Einhaltung von Urheberrechten. Das Angebot an editierbarem, kommerziell nutzbarem Bildmaterial ist bescheiden. Da mein Blog aber keine Werbung anzeigt und somit nicht kommerziell betrieben wird, muss ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen (so zumindest der aktuelle Stand der Dinge).

Und was mir das alles nützt, kann ich nun sogar monetär ausdrücken: Mein Blog hat gemäss bizinformation.at folgenden Wert:

Heute im Sonderangebot: preding.wordpress.com (Bild bizinformation.at)

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Neue Instrumente im Image-Orchester

Und dann wären da noch die interessanten Plattformen, bei denen ich mir vornehme, dass ich sie ausprobiere. Allen voran about.me, das macht auf mich einen grossartigen Eindruck, doch scheitere ich an er ersten, vermutlich einzig nennenswerten Hürde, dem (hochaufgelösten) Foto. Flavors.me hat mich genauso neugierig gemacht, übrigens. Und dann muss in dem Zusammenhang natürlich auch tumblr und posterous nennen, wobei ich da nochmals genau hinschauen muss, bin anhin habe ich nämlich nur Gutes gehört, das macht spektisch.

Eine gute und empfehlenswerte Sache sind auch Aggregatoren und Blogverzeichnisse. Bei politischen Blogs kommt jener von edemokratie.ch in Frage, bei den Blogverzeichnissen bin ich auf blogverzeichnis.ch gestossen. Zuerst muss ich mir allerdings überlegen, wie genau ich mein Blogprojekt hier beschreiben soll und wie ich dies verstanden haben möchte. Das steht sowieso an, nämlich fürs “über mich”.

Sicherlich noch ein Thema wird seesmic.com sein, von welchem ich einiges erwarte. Der Franzose hat mich mit nur einem Interview schwer beeindruckt.

Geschrieben von philip reding

05/03/2011 um 01:52

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